Allgemeine Informationen
Das Besondere im PurPur-Weizen zeigt sich schon in der Farbe des Korns - durch den hohen Gehalt an Anthocyanen (sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe) in der Schale ist das Korn dunkelrot gefärbt. Der Weizen präsentiert sich in schönstem PurPur.
Anthocyane und ihre Wirkung
Anthocyane sind wasserlösliche Pflanzeninhaltsstoffe und eine Untergruppe der Falvonoide/Polyphenole.
Sie sind effektive Fänger von reaktiven Sauerstoff- und Stickstoffmolekülen, die oxidative Schädigungen von Erbgut, Proteinen und Fetten verursachen können.
Sie wirken im Körper antioxidativ bzw. als Radikalfänger.
Sie leisten dabei wesentlich mehr als Vitamin C und E.
Zusätzlich werden ihnen weitere gesundheits-fördernde Eigenschaften zugeschrieben: sie sollen die Sehleistung verbessern, Entzündungen hemmen und Blutgefäße schützen.
Seit langem weiß man um diese gesundheitsfördernde Wirkung bei roten Beerenfrüchten und vor allem bei Rotwein.
Sein Genuss ist laut Wissenschaft Ursache für das Phänomen "French Paradoxon", das besagt, dass in Frankreich trotz hohem Fettkonsum das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten deutlich niedriger ist als in Mitteleuropa.
Anthocyane und ihr Gehalt in PurPur-Weizen
Die Farbstoffe sitzen hauptsächlich in der Schale des Kornes, vor allem in der Aleuronschicht. Das sind wabenförmige Zellen mit viel Eiweiß, Mineralstoffen, Fett und Vitamin B.
Die Fachhochschule Wels hat in 100 g PurPur-Weizenkorn 450 mg Polyphenole festgestellt.
Der Gehalt an Anthocyanen beträgt laut dieser Untersuchung 20 mg/100 g und ist somit mit Rotwein vergleichbar.
In Relation dazu ist der Gehalt in herkömmlichen Weizen in einer vernachlässigbaren Größe.
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